Tandem-Modell im Master Wissenschafts- und Innovationsmanagement

Professorinnen und Professoren lehren die Module gemeinsam mit Praktikerinnen und Parktikern aus dem jeweiligen Themenbereich, die über eine langjährige Erfahrung im Wissenschafts- und Innovationsbereich verfügen. So ist eine optimale Verknüpfung von Theorie und Praxis gewährleistet.

Lernen Sie hier unsere Tandem-Partnerinnen und Partner kennen.

Modul: Grundlagen des deutschen und des europäischen Wissenschaftssystems

Dr. Karen Wagner
verantwortet als Leiterin des Bereiches Internationales seit 2010 die Stärkung der acatech als Stimme Deutschlands für die Technikwissenschaften im Ausland. In ihrer wissenschaftlichen Karriere hat die promovierte Ernährungswissenschaftlerin Krankheiten des metabolischen Syndroms sowie Krebs erforscht. Dabei lagen ihr Fokus neben grundlagenbasierter Forschung auf der Koordination von Projekten aus den EU-Forschungsrahmenprogrammen. Die ganzheitliche Betrachtung gesellschaftsrelevanter Themen gelingt ihr durch die Verbindung ihrer langjährigen Erfahrungen aus den Bereichen Grundlagenforschung und Wissenschaftspolitik, ihren ausgeprägten Kenntnissen der nationalen und europäischen Forschungslandschaft sowie ihren Aktivitäten in internationalen Akademieverbünden und Netzen.

Foto:Ona Popa

Modul: Governance & Führung, Recht & Personal

Prof. Dr. Antje G. I. Tölle
ist promovierte Juristin. Sie verbrachte ihre Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort nahm sie auch die Geschäftsführung des Forschungsinstitutes für Anwaltsrecht wahr. Sie sammelte praktische Erfahrungen als Rechtsanwältin und zuletzt vor ihrer Berufung an die HWR als Oberregierungsrätin in verschiedenen Verwendungen im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. In ihrer Professur „Zivilrecht für die öffentliche Verwaltung“ lehrt und forscht Sie an verschiedenen Schnittstellen der beiden Fachdisziplinen unter anderem zum Arbeitsrecht und Beamtenrecht. Mit ihren verschiedenen Stationen steuert sie einen breiten Wissenschaftsschatz bei.

Foto: Felix Birkenseer

Modul: Grundlagen des Innovationsmanagements und 7 a und b: Innovationsmanagement im öffentlichen / privaten Sektor)

Dr. Marko Häckel
ist eigentlich Chemiker, hat aber nie als Chemiker gearbeitet. Stattdessen kennt er seit nun bald 20 Jahren die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Innovation, Politik, Start-Ups und Industrie aus verschiedenen Perspektiven. Er baute z. B. das Brüssel-Büro der Leibniz-Gemeinschaft auf, war Mitgründer und Geschäftführer zweier Deep Tech Start-Ups aus Wissenschaft und ist Intrapreneur bei der Robert Bosch GmbH, wo er sich u.a. mit Forschungsförderung, dem automatisierten Fahren und einem Corporate Start-Up zum Internet of Things in der Sicherheitstechnik beschäftigte. Daneben ist er Mentor bei Arbeiterkind.de und hat ein westfälisches Gemüt.

Modul: Governance & Führung, Recht & Personal

Dr. Norbert Sack
ist selbstständiger Personalberater mit einem ausschließlichen Fokus auf den Bereich des Wissenschaftsmanagements. Mit seiner Beratung Leadership Advisors for Academia berät er Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und wissenschaftspolitische Institutionen bei der Besetzung von obersten Führungspositionen sowie der Entwicklung von Führungskräften und Teams. Ursprünglich ein promovierter Physiker, der auf einem Humboldt-Stipendium in den USA als Postdoc forschend tätig war, blickt er auf 20 Jahre Personalberatung zurück, davon 16 Jahre bei Egon Zehnder. Insbesondere interessieren ihn Governance-Fragen in Wissenschaftseinrichtungen. Er ist Autor des Buches „Wissenschaftsleadership“ (2019, Springer). Für das HWR-Programm bringt er insbesondere seine praxisnahen Erfahrungen zu Leadership in der Wissenschaft ein.

Module: Digitalisierung und Wissenschaftsmanagement" und "Organisationsentwicklung und strategisches Management in Hochschulen

Prof. Dr. Frank Nolden
ist seit 2013 Professor für Staats-, Europa und Verwaltungsrecht an der Hochschule Meißen und dessen Rektor. Er hat seit über 25 Jahren Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement aus unterschiedlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen (etwa als Kanzler der Universität Leipzig oder als Administrativer Geschäftsführer im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) sammeln können. Die Besonderheiten der personellen Zusammensetzung und vieler Prozesse gegenüber anderen Verwaltungen sind ihm daher aus unterschiedlichen Perspektiven gut vertraut. Er ist u.a. Kommentator und Herausgeber von Werken zum Hochschulrecht. Er ist langjährig u.a. als Kuratoriumsmitglied bei Common Purpose tätig.

Modul: Organisationsentwicklung und strategisches Management in außeruniversitären Einrichtungen

Dr. Christian Schmidt
arbeitet seit über zwölf Jahren im Wissenschaftsmanagement, davon seit 10 Jahren in Führungspositionen im universitären wie außeruniversitären Forschungsbereich. Nach einem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und des Öffentlichen Rechts sowie anschließender Promotion und beruflichen Stationen an den Universitäten Münster und Bielefeld sowie beim Cusanuswerk in Bonn ist er seit Oktober 2017 als Vorstandsmitglied und Leiter der Verwaltung am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung/Institut der Leibniz-Gemeinschaft in Marburg tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Personal & Finanzen sowie in den Feldern Forschungsstrategie und Management. Darüber hinaus war er zeitgleich viele Jahre Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft „Modernes Wissenschaftsmanagement braucht professionelle und Compliance affine Enabler mit ausgeprägter Freude an klaren und wertschätzenden Kommunikationsprozessen“, so sein Credo.

Foto: Beate Böckem, Zürcher Hochschule der Künste, R. Bearth

Module: Digitalisierung und Wissenschaftsmanagement sowie Organisationsentwicklung und strategisches Management in Hochschulen

Dr. Beate Böckem
verantwortet als Hochschulmanagerin den Leistungsbereich Forschung auf strategischer, konzeptioneller und operativer Ebene einer der grössten europäischen Kunsthochschulen. Seit vielen Jahren in unterschiedlichen Positionen im Wissenschaftsmanagement, arbeitete sie an unterschiedlichen Hochschultypen und kennt den deutschsprachigen Hochschulraum (CH-DE-AT). Sie ist Co-Sprecherin des Arbeitskreises «Wissenschaftsmanagement an Kunst- und Musikhochschulen» des Netzwerks Wissenschaftsmanagement, EQ-Arts International Quality Assurance Expert, Mitglied des Helmholtz-Leadership Lab und Mitglied des Innovationspanels der DIZH – Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen. Aktuell durchläuft sie zusätzlich die berufsbegleitende Ausbildung zur geprüften systemischen Coach (Systemisches Coaching und Veränderungsmanagement) am INeKO Institut an der Universität zu Köln.

Module: Grundlagen des Innovationsmanagement und Innovationsmanagement im öffentlichen und im privaten Sektor

Dr. Johannes Winter
leitet die Geschäftsstelle der deutschen Plattform für Künstliche Intelligenz, die unter Vorsitz der Bundesforschungsministerin und des Präsidenten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) Deutschlands Weg zum führenden KI-Standort begleitet. Zudem verantwortet er den Technologiebereich bei acatech und befasst sich dort mit den Digitalthemen Industrie 4.0, Plattformökonomie und KI. Johannes Winter hat Wirtschaftsgeographie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Osnabrück, Göttingen und Santander/Spanien studiert. Nach einem Forschungsaufenthalt in Santa Cruz/Bolivien hat er an der Universität zu Köln zum Thema Industrial Upgrading in der Automobilindustrie promoviert und war Visiting PhD bei Volkswagen Poznan/Polen. Er ist Mitglied verschiedener Beiräte und Juror von Best of Consulting der Wirtschaftswoche.
Sein Thema ist die verantwortungsbewusste Gestaltung der digitalen Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft.

Module: Grundlagen des deutschen und europäischen Wissenschaftssystems

Dr. Katja Barth
ist Leiterin des Geschäftsbereichs Forschung an der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel. Sie studierte an der Universität Zürich und ist promovierte Biochemikerin und Immunologin. Ihr professioneller Fokus liegt auf Universitätsentwicklungsstrategien und dem Management inter- und transdisziplinärer Spitzenforschungsverbünde und deren Governancestrukturen. Sie ist Mitglied in diversen Aufsichtsgremien von Forschungseinrichtungen und sitzt im Beirat von Kooperationsprojekten zwischen Hochschulen und ausseruniversitären Instituten und ist seit 2019 Mitglied des „Advisory Network der Schering Stiftung“. Gerade hat sie einen eigenen Weiterbildungsstudiengang (CAS) an der Universität Zürich zu „Leadership und Governance an Hochschulen“ abgeschlossen. Auf der internationalen Managementkonferenz INORMS in Washington konnte sie 2014 mit dem Vortrag zu „Raising Profile“ einen weiteren Beitrag zur Bekanntwerdung von Profilentwicklungsstrategien von deutschen Hochschulen leisten.